Home

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk,
Landesverband Baden-Württemberg, Geschäftsstelle Mannheim.

Viel Spaß auf unserer Seite.

 

Chinesische Delegation zu Gast beim THW in Mannheim

 

Mannheim - 14. November 2011

 

Am Montag war, wie bereits im Jahr 2007, eine Delegation des chinesischen Katastrophenschutzes zu Gast in der neuen THW Geschäftsstelle Mannheim. Im Anschluss an die Begrüßung der drei Vertreter aus Tongzhou / Beijing Herrn Zhang Xiuyu (Vizebezirksbürgermeister), Herrn Shang Zuguo (Direktor im Katastrophenschutz) und Herrn Zhang Yuhe (Amtsleiter) durch den Geschäftsführer Markus Jaugitz wurde während eines Vortrages das THW in seiner Struktur vorgestellt. Mit Unterstützung der Dolmetscherin kam es zu einem regen Austausch zwischen den THW Fachleuten und den chinesischen Delegationsmitgliedern. Gerade die ehrenamtliche Struktur der Behörde weckt besonderes Interesse bei den Besuchern aus Fernost. Danach ging es noch in die Fahrzeughalle des Ortsverbandes Mannheim in der die Ausstattung der Facheinheiten präsentiert wurde. Nach der Beantwortung neu aufgekommener Fragen zur Ausstattung wurde der Besuch durch das obligatorische Abschlussfoto beendet und die Besucher verabschiedet.

Text: THW, Jens Zahalka

 

Rettungszentrum Mannheim-Friedrichsfeld übergeben

 

Mannheim - 15. Juli 2011

 

Einen besonderen Tag feierten die Rettungskräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) gemeinsam mit verschiedensten Gästen aus Politik, Kultur und Bürgerschaft am letzten Freitag in Mannheim- Friedrichsfeld. Das neu erbaute Rettungszentrum wurde endlich seiner Bestimmung übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld und das Technische Hilfswerk (THW) haben in dem neu erbauten Rettungszentrum am Saarburger Ring direkt neben dem Gebäude der Johanniter gemeinsam eine Heimat gefunden - ein in dieser Form erstmals realisiertes, bundesweit "beispielgebendes Projekt, das Maßstäbe für die Zukunft setzt", so Norbert Seitz, Abteilungsleiter Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz aus dem Bundesministerium des Innern.

 

Das Rettungszentrum löst die Raumnöte aller Beteiligten: Das THW wollte schon länger seine Geschäftsstelle und den Ortsverband besser unterbringen. Im neuen Rettungszentrum verfügen sowohl Freiwillige Feuerwehr als auch THW über eigene Räume. Gleichzeitig sparen die beiden Organisationen durch gemeinsam genutzte Flächen Kosten: Dazu gehören Parkplätze, das Treppenhaus mit barrierefreiem Fahrstuhl oder ein Fahrzeugwaschplatz im Hof. Auch teure technische Komponenten wie Kompressoranlage, Funkmast oder Notstromaggregat werden von beiden Institutionen genutzt. An die Notstromversorgung des Rettungszentrums ist auch die benachbarte Johanniter Unfallhilfe angeschlossen.

Auch die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr ist am neuen Standort gut gelöst – ein wichtiges Argument für Mitarbeiter und Jugendarbeit der beiden Rettungsorganisationen

Das Gebäude ist so angelegt, dass es bei Bedarf flexibel erweitert werden kann. Auch auf eine günstige Energiebilanz wurde besonders geachtet. Für den Neubau waren insgesamt 4,2 Millionen Euro vorgesehen, davon 3 Millionen Euro für das THW und 1,2 Millionen Euro für die Freiwillige Feuerwehr.

 

Text: Stadt Mannheim / Mannheimer Morgen/ THW Jens Zahalka

 

HCP-Modul Baden-Württemberg findet Mitglieder im Steinbruch

 

Vom 20.05. bis 22.05.2011 fand eine mehrtägige, landesweite Ausbildung des High Capacity Pumping Moduls des Landesverbands Baden-Württemberg im Raum Backnang statt.

Ziel dieser Ausbildung war die Wasserförderung über lange Wegstrecke und große Höhe. In einem örtlichen Steinbruch fanden die rund 25 Mitglieder des HCP-Moduls Baden Württemberg hierfür ideale Bedingungen vor. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von über 20°C lieferte sich das Stammpersonal des Hochleistungspumpenmoduls eine wahre Materialschlacht: Schlauchstrecke von über 1.000 Meter, 3 Pump-Ebenen mit Zwischenbassins als Puffer und 5 Pumpen im Tandembetrieb lieferten eine Abgabemenge von rund 8.000 Litern pro Minute – bei 75 zu überwindenden Höhenmetern.

 

Gleichzeitig hatten rund 25 neue Bewerber für die verschiedensten Funktion innerhalb des HCP-Moduls während der Veranstaltung die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Und eins kann vorweg genommen werden: alle Bewerber haben sich wacker geschlagen und werden somit zukünftig als Teil des HCP LV BW im Ausland notleidenden Menschen bei Überschwemmungen und Hochwassern Hilfe leisten.

Der außerordentliche Dank des Landesverbandes gilt allen Helferinnen und Helfern, die, als Teil des Teams, als Bewerber, als Küchenpersonal oder im OV Backnang, zum erfolgreichen Durchführen des Ausbildungswochenendes beigetragen haben!

 

Das HCP Modul des Landesverbands Baden-Württemberg ist eins von acht Hochleistungspumpenmodulen mit einer Pumpleistung von bis zu 25.000 Litern pro Minute im THW. Damit ist es Teil des deutschen Beitrags zum „Europäischen Gemeinschaftsverfahren“ im Bevölkerungsschutz.


Text: Marius Halbach (LVBW)

Schweres Unwetter bei Übung „Wilder Eber“


Eberbach - 06.Mai 2011
Ein schweres Unwetter wütete über Eberbach. Sturm sowie starker Niederschlag verwüsteten die komplette Region und richteten schwere Schäden an Gebäuden an. Zahlreiche Menschen werden vermisst oder befinden sich in Notlagen. Mit dieser Ausgangslage startete die Übung „Wilder Eber 2011“ des THW Ortsverband Eberbach.

Am Abend des 6. Mai wurden zunächst die Führungskräfte des THW Ortsverband Eberbach von Übungsleiter Markus Haas alarmiert. Nachdem die Führungsstelle in der Unterkunft eingerichtet war, wurden nach und nach etwa 35 Helfer hinzugezogen. Die 1. Bergungsgruppe begann damit etwa 300 Sandsäcke zu füllen und diese auf Paletten zu verladen. Da auch angenommen wurde, dass die Unterkunft des Ortsverbandes inklusive Wasserversorgung stark beschädigt sei, musste im Außenbereich ein Waschzelt aufgebaut und mit Frischwasser versorgt werden. Zur Behebung des Schadens wurden von der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen etwa 5.000 Liter Schmutzwasser abgepumpt. In dem großen Saal der Unterkunft wurde ein Notlager mit Feldbetten für 65 Personen eingerichtet, die aus dem Eberbacher Altersheim evakuiert werden mussten. Bei einer Firma im Hohenend hatte ein LKW eine Ölspur hinterlassen, die mit Ölbindemittel beseitigt werden musste. All diese Einsatzstellen hatte die Führungsstelle gleichzeitig zu betreuen, während sie immer wieder benötigtes Material anfordern musste. Steffen Raule führte dazu eine Lagekarte während Zugführer Thomas Kappes seine Einheiten möglichst sinnvoll einsetzte. Zwei Helferinnen unterstützten die beiden Führungskräfte an Telefon und Funk, über diese stets neue Meldungen und Anforderungen herein kamen. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde von Fritz-Heuss-Ruhe per Mobiltelefon eine Vermisstenmeldung abgegeben. Zwei Erwachsene und zwei Jugendliche konnten den Wald nicht rechtzeitig verlassen und waren seitdem verschwunden. Da die Dunkelheit bereits hereingebrochen war, beleuchteten die Helfer zunächst den Weg von der Bundesstraße zum Aussichtspunkt. Anschließend konnte mit der Suche begonnen werden. Sobald ein Verletztendarsteller gefunden und gerettet war, wurde dieser an das, ebenfalls mit in die Übung einbezogene, medizinische Fachpersonal vom Deutschen Roten Kreuz Eberbach übergeben. Mit dieser Kooperationsaufgabe endete der erste Übungstag.

Auch nach der Nachtruhe warteten zahlreiche neue Szenarien auf die ehrenamtlichen Helfer. Im Ittertal war ein Abfallcontainer einen Abhang herab gerutscht und musste geborgen werden. Außerdem brach in der Realschule ein Brand aus. Um die Feuerwehr mit Löschwasser zu unterstützen wurde Wasser aus der Itter etwa 700 Meter zum Brandort gepumpt. Das dort aufgestellte Pufferbecken ist mit 15.000 Litern Inhalt nicht gerade klein  und war dennoch rasch gefüllt. Die in Eberbach stationierte Hochleistungspumpe kann bis zu 5.000 Liter in der Minute bewegen und ist somit bei der Förderung großer Wassermengen erste Wahl. Zur Stauung des Wassers der Entnahmestelle wurden die am Tag zuvor gefüllten Sandsäcke benutzt, mit denen ein Damm gebaut wurde. Die zweite Bergungsgruppe war indes mit der Rettung von zwei Jugendlichen beschäftigt, die in einem Regenwasserrückhaltebecken an der Berufsschule waren und dieses nicht mehr aus eigener Kraft verlassen konnten. Im Anschluss forderte ein Autohaus in der Innenstadt das THW zu einer Eigentumssicherung an. Zwei Schaufensterscheiben hatten dem Sturm nicht standgehalten, diese wurden von den THW-Helfern provisorisch mit Holzplatten verschlossen.

Die Schiedsrichter Karl Lanik und Ulrich Schaffer pendelten während der kompletten Übung zwischen den einzelnen Einsatzstellen und beobachteten die Arbeit der Helfer und Führungskräfte. Übungsleiter Markus Haas hielt die Führungsstelle in der Unterkunft immer wieder mit neuen Anforderungen auf Trab, die an die im Einsatz befindlichen Kräfte weitergegeben werden musste. Dazu war auch der Zugtrupp mit seinem mobilen Büro eingesetzt. Björn Fellhauer protokollierte die Übung direkt vor Ort. Für Fotomaterial sorgte der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Alessandro Silvestri, der auch im Ernstfall die Pressearbeit übernimmt.

Nach genau 24 Stunden konnte Übungsleiter Markus Haas alle Aufgaben als erledigt betrachten. Eine kurze Manöverkritik vermittelte den Führungskräften und Helfern den Raum für weiteres Verbesserungspotential. Im Anschluss bewerteten die Helfer auf einem Fragebogen den Verlauf der Übung. Das die THW-Jugend mit in die Übung einbezogen war, erachteten die Jugendlichen selbst als auch die aktiven Helfer als sehr positiv. Mit einem gemeinsamen Abendessen endete der „Wilde Eber 2011“ im großen Saal der Eberbacher Unterkunft.

 

Text und Fotos: Alessandro Silvestri

 

THW Geschäftsstelle und Ortsverband Mannheim in neuer Unterkunft

 

 

Mannheim – 22.März 2011. Seit Anfang März 2011 sind der THW Ortsverband Mannheim und die Geschäftsstelle in der neuen Unterkunft erreichbar.

 

Die neuen Kontaktdaten der Geschäftsstelle lauten:

 

THW GSt Mannheim

Saarburgerring 57-59

68229 Mannheim

Tel.: 0621 484009-0

Fax: 0621 48400990

 

Die offizielle Schlüsselübergabe wird im Juni stattfinden. Ein Tag der offenen Tür findet im September 2011 statt.

 

Text: Zahalka

THW –Helfer der Metropolregion aus Japan zurück

 

„Im Namen der Bundesregierung spreche ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung für Ihren Einsatz und Ihr Engagement in Japan aus. Ich freue mich sehr, dass Sie gesund und wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt sind“, sagte Klaus-Dieter Fritsche, Staatssekretär im Bundesinnenministerium (BMI), beim Empfang der Einsatzkräfte in Frankfurt am Main.
 
Neben Staatssekretär Fritsche begrüßten auch der für das THW zuständige Abteilungsleiter Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im BMI, Norbert Seitz, THW-Präsident Albrecht Broemme, THW-Bundessprecher Frank Schulze sowie der THW-Abteilungsleiter Einsatz Volker Strotmann das THW-Team. „Für Ihren Einsatz möchte ich Ihnen meinen ganz besonderen Respekt aussprechen. Unter schwierigsten Umständen waren Sie bereit, Menschen in Not Hilfe zu leisten, und Sie haben gezeigt, dass man sich auf das THW verlassen kann“, sagte Broemme.
 
Das THW war nach dem schweren Erdbeben und dem verheerenden Tsunami am vergangenen Samstag mit drei Rettungshunden und technischem Ortungs- und Bergungsgerät nach Japan aufgebrochen. Nach Beendigung des Rettungseinsatzes unterstützte das THW die Deutsche Botschaft bei der Rückführung ausreisewilliger Staatsangehöriger aus Deutschland und anderen Nationen.

Text: thw.de

HCP Modul BaWü bei EU Übung in Weeze

 

 

Mannheim – 07. März 20011. Vom 04. bis 07. März 2011 befand sich das HCP Modul Baden-Württemberg zur EU MODEX Übung in Weeze an der niederländischen Grenze. Übungsschwerpunkte waren, neben dem Betrieb der eigenen Pumpen, Interoperabilität, Autarkie, Schichtarbeitsfähigkeit und die Kommunikation mit anderen Teilnehmern. Weitere Teilnehmer waren 5 EU-Experten, TAST Austria, TAST JUH Germany sowie ein HCP-Modul aus Polen.

 

Text: Zahalka

BLUETECH 2010

 

Speyer - 27. September. Vom 24. bis 26. September veranstaltete der THW-Landesverband Baden-Württemberg eine zentral gesteuerte Ausbildungsmaßnahme. Unter dem Namen BLUETECH 2010 nahmen ca. 350 Helferinnen und Helfer aus dem gesamten Landesverband an verschiedenen Aus- und Fortbildungsmodulen teil. Ehrenamtliche Ausbilder aus verschiedenen Ortsverbänden sowie Spezialisten anderer Organisationen gaben ihr spezielles Fachwissen und ihre Fähigkeiten weiter.

Am Freitagabend reisten die Helfer an, um den ganzen Samstag zur Fortbildung und Schulung zu nutzen. Angeboten wurden Fortbildungsmöglichkeiten unter anderem in den Bereichen Ladekranführer, Ladungssicherung, Sprengen, Netzersatzanlagen, Pumpen sowie Bergung.
Der Bundeswehrübungsplatz in Reffenthal bei Speyer bot mit seinem vielseitigen Gelände, den dazugehörigen Gebäuden und der Nähe zum Wasser ideale Voraussetzungen für die Ausbildungsveranstaltung.

Bei einem Rundgang konnten sich am Samstag geladene Besucher anderer Organisationen über die Einsatzoptionen des THW und die Ausbildung der ehrenamtlichen Helfer informieren.


Text: LV Baden-Württemberg

Ministerpräsident Mappus in Mannheim

 

Mannheim -  25.Juni 2010

Großes Lob und Anerkennung gab es vom Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus für die gute Zusammenarbeit der Mannheimer Hilfsorganisationen.

Anlässlich seines Antrittsbesuchs besuchte er die Quadratestadt und lud Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Gespräch beim Bürgerempfang in das Technoseum ein.

Die Mannheimer Hilfsorgansitionen (Feuerwehr, THW, JUH, DRK, ASB, MHD und DLRG) haben sich vor drei Jahren unter dem Motto „Unser Schulterschluss für ihre Sicherheit“ zusammengeschlossen.  THW Geschäftsführer Jaugitz erläutert als Sprecher dieses Gremium die Ziele diese „Schulterschlusses“ und verdeutlicht auch die Synergien.

Gerade in Zeiten knapper Kassen, der Verkürzung der Verpflichtungszeit und den anstehenden Entwicklungen durch den demographischen Wandel in Deutschland ist es um so wichtiger, eine starke Partnerschaft in der Gefahrenabwehr zu haben.

 

Text: GSt Mannheim

Pumpeneinsatz in Polen

 

Adelsheim - 13. Juni. Von den 5 erneut zum Hochwassereinsatz nach Polen entsandten Hochleistungspumpenmodulen stammt eines aus dem Landesverband Baden-Württemberg.

 

Am Sonntag in aller Frühe wurde das Personal und die Ausstattung für das sogenannte High-Capacity-Pumping Module (HCP) im OV Adelsheim aus verschiedenen Standorten zusammengeführt. Nach den letzten Verladetätigkeiten und der aktualisierten Einweisung in den Einsatzauftrag wurde das Team bestehend aus 15 freiwilligen Helferinnen und Helfern auf den Marschweg zum OV Görlitz gebracht. Nach dem Treffen mit den weiteren vier HCP-Modulen aus anderen Landesverbänden ging es heute früh zusammen mit Lotsen der polnischen Feuerwehr weiter in das eigentliche Einsatzgebiet südöstlich der Hauptstadt Warschau.

 Das HCP-Modul Baden-Württemberg setzt sich in diesem Einsatz aus Personal und Ausstattung der Ortsverbände Backnang, Eberbach, Ellwangen, Karlsruhe, Ladenburg, Niefern-Öschelbronn, Offenburg, Pforzheim, Rottenburg, Schramberg, Überlingen und Wiesloch-Walldorf zusammen.

 Text: Olaf Joerdel, THW