Einsätze und Übungen

Technische Hilfe beim NATO-Gipfel 2009

Stuttgart - 6. April. Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der NATO fand in der Zeit vom 3. bis einschließlich 4. April 2009 der NATO-Gipfel in Baden-Baden, Kehl und Straßburg (Frankreich) statt. Als Einsatzorganisation des Bundes im Bevölkerungsschutz war die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) Bestandteil des Sicherheitskonzeptes. Ehrenamtliche Kräfte des THW leisteten im Auftrag der für die Gefahrenabwehr zuständigen Stellen Dienst im Umfeld des Gipfels.

Um einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung zu gewährleisten, waren umfangreiche Aufgaben der Gefahrenabwehr zu leisten. Das THW stellte während des Gipfeltreffens Einsatzkräfte aus den Bereichen Führung und Kommunikation, Beleuchtung, Elektroversorgung, Logistik und Infrastruktur zur Verfügung. Die Einheiten kamen größtenteils aus Baden-Württemberg und wurden durch zusätzliche Helfer aus dem Landesverband Bayern und dem Länderverband Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unterstützt.

Dirk Göbel, THW-Landesbeauftragter für Baden-Württemberg, lobte das Engagement der ehrenamtlichen Helfer und erklärte: „Das THW in Baden-Württemberg erhielt im Rahmen des diesjährigen NATO-Gipfels die Chance, das breite Spektrum seiner Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Und dies ist uns erneut gelungen! Wir standen mit einer Vielfalt an THW-Einheiten bereit, um den Bevölkerungsschutz auch während des NATO-Gipfels sicherzustellen.“

Bereitstellungsraum Rheinau

Der Bereitstellungsraum in Rheinau wurde eingerichtet, um Einsatzkräfte und Einsatzmittel für einen Einsatz vorsorglich sammeln, gliedern, bereitstellen oder in Reserve halten zu können. „Bis zu 750 Helfer können hier im Bereitstellungsraum Rheinau untergebracht und verpflegt werden“ ist im THW Meldekopf zu erfahren. Die THW Mannschaft vor Ort ist mit 85 Helfern aktiv und sorgt für den Aufbau und Betrieb der Infrastruktur. „Wir hoffen alle, dass nichts passiert“ ist die Grundhoffnung. Die Einsatzkräfte nutzen die Zeit, um sich auszutauschen, Vorträge zu hören und Kleinübungen durchzuführen. Sogar ein Tischkicker und eine Mini-Bücherei stehen zur Verfügung.

Bereitstellungsraum Gaggenau

„Penne mit Bolognese“ steht am 3. April auf dem Speiseplan im Bereitstellungsraum Gaggenau. Im 24-Stunden Schichtbetrieb schuften die 36 THW Helfer der Verpflegungseinheiten aus Reutlingen und Künzelsau in der Großküche der Gaggenauer Jahnhalle. „Status um 14:15 Uhr: 680 Abendessen“ ruft ein junger THWler mit weißer Kochmütze.

Frühstück ist die hektischste Zeit: ab 03.30 Uhr bis 11.00 Uhr kommen die Helfer von THW, Rotem Kreuz und Feuerwehr busweise. Dann läuft die Küchenmannschaft auf Hochtouren. Bis zu 1.500 Teller und Tassen müssen ständig gereinigt werden. Die emsigen Helfer im Bereitstellungsraum Gaggenau benötigen 4.500 Getränke in anderthalb Tagen.

In zwei Camps stehen 580 Feldbetten zur Verfügung. Die Maximalkapazität beläuft sich auf 900 Schlafplätze. Jedes Feldbett ist mit einer  Nummer ausgestattet, damit die Helfer im Einsatzfall auch nachts gezielt geweckt und alarmiert werden können.

Das Logistik-Team war schon Tage vor dem Gipfel im Einsatz, um die Infrastruktur einzurichten. Auch wenn die Staatspräsidenten schon abgereist sind, geht die Arbeit in der Küche weiter. Geplantes Einsatzende ist Montag oder Dienstag.

THW in Offenburg

In Offenburg stehen ständig mehrere THW-Fachgruppen für Elektroversorgung und Beleuchtung bereit. Die ehrenamtlichen THW Helfer übernehmen im Bedarfsfall die Notstromversorgung, falls das Stromnetz ausfällt. Beleuchtungsanhänger, Powermoons (filigrane Leuchtballons) und Halogenscheinwerfer auf Stativen erleuchten bei Nacht Einsatzstellen taghell.

Und auch hier ist eine THW Küchenmannschaft von morgens bis abends für das leibliche Wohl der Einsatzkräfte im Einsatz.

Yes, we can…

Orkanartiger Wind, aufgewirbelter Staub und ohrenbetäubender Lärm lassen die Szenerie in Baden-Baden am 3. April  unwirklich erscheinen: Helikopter donnern beim Landeanflug dicht über die Köpfe der Helfer hinweg. Wie an einer Kette aufgereiht, schlängeln sich unzählige schwarze Limousinen an die Hubschrauber heran. „Barack Obama hat uns gewunken“ erzählt ein THW-Helfer begeistert. Wenige Minuten später landen auch Nicolas Sarkozy und Carla Bruni.

Zufriedenheit mit der Arbeit des Technischen Hilfswerks

Paul Breimaier vom Bundesministerium des Inneren zeigte sich bei einer Inspektionstour genauso beeindruckt von der Einsatzbereitschaft und dem Engagement der Ehrenamtlichen wie der Innenminister von Baden-Württemberg Heribert Rech. Der THW-Einsatzabschnittsleiter in Gaggenau, erläuterte dem Innenminister an praktischen Beispielen die THW-Arbeit im Rahmen des NATO-Gipfels: Die große Anzahl an Einsatzkräften sind ohne Lotsendienste und wochenlange Vorplanung nicht zu organisieren. Im Gespräch mit THW-Helfern lobte er das ehrenamtliche Engagement und betonte, wie wichtig ihre Arbeit sei. Landesbranddirektor Hermann Schröder gab dem Minister einen Überblick über die Einsatzabschnitte und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit: „In Frankreich sind die Kräfte zentral von Paris aus gesteuert. Die unterschiedlichen Strukturen zusammen zu führen ist aufwendig. Unsere zweisprachigen Kameraden ermöglichen trotzdem eine reibungslose Zusammenarbeit.“

Arbeitgeberverständnis trotz Wirtschaftskrise

Seit Oktober 2008 wurden in unzähligen Treffen der Einsatz vorbereitet, mögliche Lokalitäten geprüft und Kartenmaterial beschafft. Bevor die Masse der Helfer in einem Bereitstellungsraum eintrifft, sind rund zwei Wochen Aufbauarbeit nötig. Unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die oftmals dadurch ermöglicht werden, dass Arbeitgeber die Helfer freistellen. „Das ist in diesen Zeiten der Wirtschaftskrise nicht selbstverständlich“ betont Innenminister Rech.

THW Heidelberg unterstützt Landratsamt im Rhein-Neckar-Kreis bei der Stabsrahmenübung „Aprilsturm“

Am 27.04.2007 wurde im Rahmen der Ausbildung des Verwaltungsstabes eine Stabsrahmenübung vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis durchgeführt. Das angenommene Schadensgebiet war der gesamte Landkreis. Es wurde von einer weiträumigen Schlechtwetterlage mit Orkanböen, starken Schneefällen und Eisglätte und den entsprechenden fiktiven Schadensereignissen ausgegangen.
Als Übungsziele waren folgende Punkte vorgegeben:

·        Zusammenarbeit Verwaltungsstab und Einsatzstab

·        Prüfen von stabstypischen Abläufen

·        Prüfen der Informations- und Kommunikationswege

·        Üben von lageabhängiger, fachgebietsübergreifender Entscheidungsfindung

·        Prüfen der Stabsdienstordnung

·        Prüfen von Alarmierungsunterlagen

Der Ortsverband Heidelberg konnte während dieser Übung im LRA seine Kompetenz im Bereich Lageführung und Lagedarstellung auf Ebene des Landkreises erneut unter Beweis stellen und der Übungsleitung auf hohem Niveau zuarbeiten. Vor allem überzeugte die FK Heidelberg den übenden Stab und die ebenfalls unterstützende Polizeidirektion Heidelberg durch sehr gute Ausstattung und ausgeprägtes Hintergrundwissen. Im Anschluss an die Übung bedankte sich die Dezernatsleiterin III im Landratsamt Frau Behler ausdrücklich für die Unterstützung und hob die Tätigkeit der Fachgruppe Führung und Kommunikation als wichtiger Baustein in der Stabsarbeit ausdrücklich hervor.

Text: Jens Zahalka (GSt Mannheim)

Playmobil Aktionstage in Mannheim

Nachdem es schon seit langem Playmobil-Figuren von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei gab, war es längst überfällig, dass auch das THW in Form der kleinen Kunststoff-Männchen Einzug in deutsche Kinderzimmer hielt.
Zur Markteinführung der THW-Playmobil-Serie veranstaltete die erste der beiden Galeria-Kaufhof-Filialen in Mannheim am 30. September 2006 einen Aktionstag zusammen mit dem OV Mannheim.

Die Mannschaft der aktiven Helfer hat hierbei mit ein paar Ausschnitten aus unserem Leistungsspektrum den Besuchern dokumentiert, dass hier eine kompetente, diszipliniert arbeitende Mannschaft bereitsteht, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können. Der Technische Zug zeigte in mehreren Vorführungen das Retten einer Person aus einem Kanalschacht und führte das Abdichten eines Fasses unter ABC-Bedingungen im Vollschutzanzug vor.

Die Jugendgruppe hat gezeigt, wie sie spielerisch den Umgang mit dem technischem Gerät der THW-Ausstattung erlernt sowie in Projektarbeiten mit handwerklichem Geschick nützliche Dinge herstellt. Zusammen mit der Fachgruppe Räumen gab es als Unterhaltung für die Kleinsten eine unterhaltsame „Schatzsuche“ in der mit Sand gefüllten Radladerschaufel; die gefundenen Korken wurden von den JunghelferInnen dann in kleine Preise umgetauscht. Dass die Kinder auch hinter dem Steuer des Radladers für ein Foto Platz nehmen durften, fand ebenfalls großen Zuspruch.

Als besonderes Highlight hoben die Junghelfer unter den wachsamen Augen ihres Jugendbetreuers einen LKW mit der Hydropresse an und stellten dann das fünfeinhalb Tonnen schwere Fahrzeug zum Erstaunen der zahlreichen Zuschauer auf sechs normale, handelsübliche Trinkgläser.

Für die Vorführungen, die Präsentation der Organisation THW an sich und auch für den Zustand unserer vorgestellten Fahrzeuge kam von vielen Seiten großes Lob, die Geschäftsleitung der Galeria Kaufhof war begeistert von unserem „Showprogramm“, mit dem wir den Menschen einen Eindruck von unserer Arbeit vermittelt haben.

Da in Mannheim 2 Filialen der Kaufhauskette Kaufhof existieren, waren wir eine Woche später mit ähnlichen Aktionen noch einmal am Paradeplatz vor Ort, um auch dort erfolgreiche THW-Ausbildung und Jugendarbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Fotos: www.thw-jugend-mannheim.de
Bericht: Nicole Dudziak, stvOB

TZ-Übung des OV Mannheim am Rhein

Am Samstag, den 16. September, fand eine vom Ortsverband (OV) Mannheim organisierte Übung auf dem Wasserübungsplatz der Berufsfeuerwehr in Sandhofen statt. Beteiligt waren hierbei der Technische Zug (TZ) des OV Mannheim (Zugführer: Markus Eder) mit 20 sowie der TZ des OV Landau mit 14 Helfern (Zugführer: Michael Heintz). Zum Einsatz kamen hierbei der GKW I, der MZKW und der MTW des OV Mannheim und der GKW I und II des OV Landau.
Im Vordergrund der Übung standen:

Das An und Ausziehen des Chemikalien-Schutzanzuges, der den THW-Helfer im Falle eines entsprechenden Einsatzes vor festen, flüssigen und gasförmigen Gefahrenstoffen schützt.

Das Füllen und Verlegen von Sandsäcken als Grundlage für den Bau eines provisorischen Damms.

Der Umgang mit der Betonkettensäge, die durch ein Hydraulikaggregat mit externer Kühlzufuhr zur Vermeidung der Überhitzung und der Verschmutzung der Sägeketten betrieben wird; hierzu wurde das dafür benötigte Wasser aus dem Rhein gepumpt.

Der Aufbau und der Umgang mit dem Einsatzgerüstsystem der Ausbaustufen 1 bis 4 des OV Landau; dabei wurde speziell das Abstützen eines Gebäudes wie auch der Bau eines Steges geübt.

Der Einsatz von hydraulischer Schere und Spreizer, deren Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind; das Auseinanderspreizen sowie Brechen von Metallteilen und das Aufbrechen von Türen konnten an einem Golf II ausgiebig trainiert werden.

Die Hebekissen, welche das Anheben von Lasten wie z.B. Betonblöcken bei einer sehr geringen Einschubhöhe ermöglichen.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle der OMV Tankstelle (Inh. Harald Henn) und der Firma R.S. Abschleppdienst GmbH, die uns bei der Durchführung der Übung wertvolle Unterstützung geleistet haben.

Fotos: www.thw-mannheim.de
Bericht: Anita Hyzyk, BÖH

THW sorgt für Licht

Nach Vorstellungen in Aachen, Köln und Dortmund verließ der Zirkus Roncalli nach dreiwöchigem Unterhaltungsprogramm am Sonntag den 3.9.06 Heidelberg, um nunmehr in bereits sieben Tagen das Wiener Publikum zu erfreuen. Da ein solcher Umzug sowohl für Mensch als auch für Tier einige Strapazen birgt, wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag die gesamte Ausrüstung auf Züge im Mannheimer Hafen verfrachtet. So wird ein zügiger und schonender Transport der Güter gewährleistet.
Um diese Verladung zu nächtlicher Stunde zu ermöglichen, leuchtete der THW-OV Mannheim unter der Leitung des Ausbildungsbeauftragten Christoph Herbel die Einsatzstelle im Mannheimer Jungbusch bis in die frühen Morgenstunden aus. Beteiligt waren hierbei verschiedene Fachgruppen mit insgesamt sieben Helfern. Zum Einsatz kamen neben 8-KVA- bzw. 13-KVA-Aggregaten der Hubsteiger sowie mehrere Halogen-Flutlichtstrahler auf Teleskopstativen, die bereits im Zuge zahlreicher Konzerte, etwa bei der Arena of Pop , erfolgreich Verwendung gefunden haben.

Fotos: www.thw-mannheim.de
Bericht: Anita Hyzyk, BÖH

Einsatz am 15. Juli 2006

Am Samstag, war der Ortsverband Mannheim mit 25 Helfern bei der Arena of Pop im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses zur Unterstützung der übrigen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanitätsorganisationen dabei.
Ursprünglich nur zur Ausleuchtung der MC´s angefordert unterstützten die THW-Helfer letztlich massiv beim Transport der durch Kreislaufprobleme vor allem während des Auftritts von Tokio Hotel reihenweise kollabierenden Teenager. Rund 200 Mädchen wurden in der glühenden Julihitze von den Securities aus der Enge direkt an der Abgrenzung zur Bühne heraus geholt und von den THW-Helfern zur medizinischen Versorgung gebracht.
Zwischendurch versuchten die THW-Helfer auch zusammen mit den Mitarbeitern der Security durch Ausschenken von Wasser weitere Ausfälle zu verhindern.
Die nachfolgenden Auftritte von Melanie C und Juanes gestalteten sich dann wieder deutlich ruhiger, da man sich wieder originäre Aufgabe des Ausleuchten der MC´s beschränken konnte.

Eingesetzte Fahrzeuge: Hubsteiger, LBW FG E, MLW, MTW Jugend, MTW OV, MTW ZTr

Fotos: www.thw-mannheim.de
Bericht: Nicole Dudziak, stvOB

Einsatz am 15. Juni 2006

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde um 1:00 Uhr der Ortsverband Mannheim zu einem Brand auf dem Kompostsammelplatz in Mannheim-Neckarau gerufen.
Die Aufgabe für die Fachgruppe Räumen (FG-R) bestand darin, das in Brand geratene Material mit Hilfe des Radladers auseinander zu ziehen, um der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim (Abteilung Neckarau) das Löschen der tieferliegenden Brandnester zu ermöglichen. Im Laufe des Einsatzes wurde zur Unterstüzung der Arbeiten auch der Technische Zug (TZ) nachalarmiert. Die Aufgabe war das Ausleuchten der Einsatzstelle mit dem Hubsteiger (Ausleuchtungshöhe 16m) und Unterstützung des Radladereinweisers unter schwerem Atemschutz. Durch die starke Rauchentwicklung an der Einsatzstelle waren die Arbeiten am und im Radlader nur mit Pressluftatemgeräten möglich.

Da uns zum Zeitpunkt des Einsatzes der Radlader des Ortsverbandes Karlsruhe zur Verfügung stand, konnte auch der Polypgreifer eingesetzt werden, was zu einer Verkürzung der Einsatzdauer führte.

Eingesetzte Fahrzeuge: MTW ZTr • MTW OV • GKW • Kipper • Radlader
Eingesetzte Kräfte: 19 Helfer(innen)

Fotos: www.thw-mannheim.de
Bericht: Markus Eder, ZFü

Einsatz am 5. Juni 2006

Am 5. Juni 2006 wurde um 05:15 Uhr der Ortsverband Mannheim von der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung bei einem einsturzgefährdeten Gebäude in der Mannheimer Innenstadt alarmiert. Das Gebäude wurde durch einen Brand im 1.
Obergeschoss und die anschließenden Löscharbeiten so stark beschädigt, dass bereits Deckenteile herabgebrochen waren und die Außenfassade sich zur Straßenseite hin wölbte. Die Aufgabe für den Technischen Zug bestand zuerst darin, die Decke abzustützen, um der Feuerwehr das weitere Löschen der Brandnester in den Holzdecken zu ermöglichen. Weitere Aufgabe war das Beseitigen von Bauschutt aus dem Gebäude, welches zur Zeit komplett saniert wird. Nach der Abnahme durch einen Baustatiker wurden noch die Fenster ausgesteift und die gewölbte Außenfassade gesichert. Im Laufe des Einsatzes wurde die Fachgruppe Räumen zur Unterstützung nachalarmiert. Des Weiteren wurde die Fachgruppe Logistik-V für die Verpflegung der Einsatzkräfte in den Ortsverband gerufen.

Eingesetzte Fahrzeuge: MTW ZTr • GKW • MzKW (GKW II) • Kipper • MTW OV
Eingesetzte Kräfte: 25 Helfer(innen)

Pressebericht: morgenweb: Einsturzgefahr gebannt
Fotos: www.thw-mannheim.de
Bericht: Markus Eder, ZFü

Gemeinsame Dekon-Übung der SEB-ABC mit der Feuerwehr Mannheim

Am 1. April nahmen 51 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Heidelberg, Mannheim, Neunkirchen und Sinsheim an der ersten gemeinsamen Übung der SEB-ABC in Mannheim teil. Die Feuerwehr Mannheim unterstützte die Ausbildung mit einer Dekon-Einheit der Abteilung Neckarau.
In mehreren Szenarien trainierten die THW-Helfer unter Schutzausstattung (CSA) die Rettung und Bergung mit schwerem Gerät, die Dekontamination der eingesetzten Helfer, sowie den Einsatz neuer Ausstattung.
Ziel der Ausbildung ist es, neben der praktischen Ausbildung Bergung ABC die Zusammenarbeit mit ABC-Einheiten der Feuerwehr sowie mit Rettungs- und Sanitätsorganisationen zu erlernen und zu intensivieren.

Bericht: THW Geschäftsstelle Mannheim, Martin Pfisterer
Fotos: THW Geschäftsstelle Mannheim, Martin Pfisterer; FK Heidelberg

Einsatz bei Großbrand
05.12.2005

Beim Brand im Biomassekraftwerk in Buchen waren drei Ortsverbände des Geschäftsführerbereich im Einsatz um die Feuerwehren zu Unterstützen.
Weitere Informationen und Fotos auf den jeweiligen Homepages der OVs:

Text: J. Zöller

 

Übung Deichverteidigung in Altlußheim
28.05.2005

An diesem hochsommerlichen Samstag fand in Altlußheim eine gemeinsame Übung von Feuerwehr und THW zum Thema Deichverteidigung. Neben den Feuerwehren des Unterkreises Schwetzingen nahm der Ortsverband Heidelberg mit 10 Helfern teil.

Weitere Informationen: www.thw-hd.de

Text: J. Zöller

Drei Helfer aus dem Geschäftsführerbereich (GFB) unterwegs nach Rumänien
13.05.2005

Am frühen Morgen des 13.05.2005 machten sich drei Helfer aus dem GFB auf den Weg nach Passau. Steffen Mütsch und Eugen Federherr, beide Ortsverband (OV) Adelsheim, sowie Markus Schweizer, OV Neckargemünd, schließen sich dort dem THW - Kontingent des LV Bayern, welches den Auftrag hat in den vom Hochwasser betroffenen Regionen die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen.

Text: J. Zöller

Trinkwasser-Übung für alle Ortsverbände (OVs) im Geschäftsführerbereich (GFB) Mannheim
vom 05.05.2005 bis 08.05.2005

Am verlängerten Wochenende zwischen Vater- und Muttertag fand in Adelsheim eine  Übung der Fachgruppe (FGr) Trinkwasserversorgung (TW)  statt. In diesem Rahmen wurde auch interessierten Helfern aus anderen OVs des GFB die Möglichkeit gegeben, die Aufgaben, Helfer und das Material der FGr TW kennen zu lernen. Zu Gast war Stefan Hennen  vom OV Rüsselsheim, der eine ausführliche Ausbildung rund um das Thema Trinkwasseraufbereitung und Analytik  hielt. Neben 15 Adelsheimer Helfern nahmen sieben Helfer aus vier weiteren Ortsverbänden die Gelegenheit war. Dabei erlangten diese Grundkenntnisse des Maschinisten Enger AF15 um bei weiteren gemeinsamen Übungen aktiv mitarbeiten zu können. Ziel dieser GFB-weiten Übungen soll sein, bei einem Einsatz der FGr TW auf einen größeren, ausgebildeten Helfer-Pool zurückgreifen zu können.

Text: J. Zöller, W. Hornung

Weitere Informationen: www.thw-adelsheim.de
Weiterer Bericht und Bilder: www.thw-hd.de

Gasexplosion, logistische Herausforderungen und Atomkeller
vom 22.04.2005 bis 24.04.2005

Die diesjährige Hauptübung des THW Neckargemünd führte 52 Helferinnen und Helfer, hiervon 47 vom Ortsverband Neckargemünd, an den Fuß der schwäbischen Alb. Unter Leitung des Zugführers Frank Heilmann und der Gruppenführer Ralf Weber, Martin Könen und Michael Doller stand der erste Tag der Übung unter den Vorzeichen einer angenommenen Gasexplosion. Als Ort diente das Übungsgelände der THW-Bundesschule in Neuhausen auf den Fildern. Die Fachgruppe Logistik war während der Erkundungs-, Bergungs- und Rettungsarbeiten mit der Nachschuborganisation und der Vorbereitung der Übernachtungsstätte beauftragt.

Ebenso wurde ein während der Fahrt beschädigtes Schaltgestänge eines Unimogs ausgebaut, geschweißt und wieder eingebaut, sodass das Fahrzeug die Übung fortsetzen konnte.

Es zeigte sich, dass in den letzten Jahren viele positive Fortschritte in der Ausbildung erreicht wurden. Verbesserungspotential zeigte sich in erster Linie bei der konkreten Betreuung und Versorgung Verletzter in der Verletztensammelstelle.

Übernachtet wurde im THW-Ortsverband Kirchheim/Teck. Dieser Ortsverband stellte Fahrzeughalle und Aufenthaltsräume für die Verpflegung und Übernachtung zur Verfügung. Am Abend kamen einige Kameraden und die stellvertretende Ortsbeauftragte Maren Krebs des THW Kirchheims vorbei, sodass ein Erfahrungsaustausch erfolgen konnte.

Der zweite Tag begann mit der Verlagerung des gesamten Zuges, der noch durch der Logistik-Trupp „Verpflegung“ aus Mannheim verstärkt wurde, nach Haigerloch. Hier wurde der „Atomkeller“ besichtigt, in dem gegen Ende des zweiten Weltkrieges die deutsche Atomforschung ausgelagert war. Ein sehr interessanter Vortrag des Museumsleiters ermöglichte einen Blick in angewandte Atomphysik.

Gegen 15 Uhr waren Fahrzeuge und Helfer wieder unversehrt in Neckargemünd angekommen.

Der Ortsbeauftragte Clemens Heck bedankte sich bei den Helfern des Verpflegungstrupps aus Mannheim für die Mitwirkung. Eine Wiederholung ist für 2006 an einem anderen Standort geplant. Der Ortsverband Mannheim unterstützte die Übung weiterhin mit der Überlassung eines 9-Sitzers für die Übung. Die Zahl der teilnehmenden Neckargemünder Helfer hat die Zahl der zur Verfügung stehenden Sitzplätze erstmals überstiegen.

Weitere Bilder auf www.thw-neckargemuend.de

Text: M. Willenbacher

Hilfe für Frankreich

16.12.2003
Alle Helfer der verschiedenen OVs des GFB sind zuhause zurück und haben auch das Material und die Fahrzeuge dabei.
Die Geschäftsstelle, insbesondere der Geschäftsführer und der stv. Geschäftsführer, bedanken sich bei allen Helfern die bereit waren in Frankreich zu helfen und ebenso den Arbeitgebern, welche es möglich machten die Helfer zeitweise von ihren Pflichten an ihrem Arbeitsplatz zu entbinden.
Vielen Dank an alle und Willkommen zuhause.

Zusätzliche Informationen und weitere Bilder unter:
www.thw-hd.de

www.thw.de
www.thw-emmendingen.de
www.thw-eberbach.de
www.thw-neckargemuend.de

11.12.2003
Heute nachmittag gegen 15.30 Uhr machten sich sieben Helfer aus verschiedenen OVs des GFB auf den Weg nach Frankreich um die Helfer, welche seit einer Woche im Schadensgebiet in und um Arles Hilfe leisten, abzulösen. Von Mannheim fahren die Helfer nach Kehl und sollen dort mit anderen Kräften aus dem Bundesgebiet in Bussen nach Frankreich gebracht werden. Sobald die eingesetzten Helfer aus Frankreich zurück sind werden wir von diesen Informationen für einen ausführlichen Bericht einholen.

10.12.2003
Haupteinsatzort ist die Stadt Arles und die Umgebung. Führungsstelle für den gesamten Einsatz ist die FK Baden in Arles. Untergliedert in fünf Einsatzabschnitte sind derzeit 844 THW-Helfer im Einsatz. Vorwiegend werden Pumparbeiten geleistet und einige wenige Stromversorgungen für die örtlichen Feuerwehren. Die allgemeine Lage sieht entspannt aus, ein Einsatzende ist jedoch noch nicht bekannt. Die Pumpleistung von 678 m³ pro Minute sind auf Grund der geographischen Lage, einem Talkessel in welchem Arles liegt, noch einige Zeit notwendig sein. Präsident Thiel hat einer Verlängerung des Einsatzes zugestimmt und somit wird eine Ablösung der Helfer vor Ort in Bälde notwendig.

05.12.2003
In den frühen Morgenstunden trafen sich einige Helfer aus den OVs Heidelberg, Mannheim und Eberbach, um nach Materialzusammenstellung gemeinsam nach Kehl zu fahren, wo THW-Einheiten aus dem ganzen Landesverband zusammen gezogen werden um im Marschverband nach Frankreich zu fahren. Nach den dortigen Überschwemmungen entsendet das THW Helfer zur Unterstützung der Rettungs- und Hilfskräfte vor Ort.

Text: J. Zöller

 

Übung der FK Baden im Ortsverband Emmendingen
vom 10.10.2003 - 12.10.2003

Nach der guten Zusammenarbeit in der FK Baden beim Elbehochwasser in Dresden und der mehr als vermissten Einsatznachbesprechungen auf allen Ebenen, haben sich die Heidelberger und Emmendinger an diesem Wochenende in Emmendingen zusammen gefunden um eine Einsatznachbesprechung, -diskussion und -verbesserungsübung, zur 'perfekten' Zusammenarbeit, zu bewältigen. Nach der staufreien Anreise begrüßten Uli Hofmaier und Bernd Guthier die Übungsteilnehmer und wünschten einen guten Ablauf. Vorbereitend wurde noch am Freitagabend der Stabsraum weitgehend eingerichtet. Ein gemütlicher Abend bei dem der Einsatz vor 15 Monaten resümiert wurde war der Ausklang des Tages. Am Samstagmorgen wurde die Zusammenarbeit der verschiedenen Sachgebietsleiter aus Emmendingen und Heidelberg diskutiert und eine einheitliche Vorgehensweise für die Abarbeitung der Aufgaben festgelegt. Nach dem Mittagessen begann die Übung, bei der man von einem Erdbeben im Landkreis Emmendingen aus ging und ein Einsatz mit bis zu 1500 Helfern koordiniert und abgearbeitet werden musste. Lageberichte und eine abschließende Nachbesprechung zeigten die Probleme auf, die es auch in folgenden Ausbildungen und Übungen zu lösen gilt. Mit einem gemeinsamen Abendessen, welches von Sven Ankermann gezaubert wurde, endete die Übung mit dem Antritt der Heimreise der Heidelberger. Bilder findet ihr HIER, weitere Informationen sind unter www.thw-emmendingen.de zu finden.

Text: J. Zöller

 

GfB-weite Übung beim Summer-End-Festival in Walldürn
vom 27.08.2003 - 31.08.2003

Große Ereignisse hinterlassen ihre Eindrücke, umso schöner, wenn es auch noch gute sind. Dies trifft fraglos auf das Summer-End-Festival zu, welches am 29. und 30. August in Walldürn stattfand. Hierbei ergab sich die Möglichkeit eine Notstrom- und Wasserversorgungsübung für den Geschäftsführerbereich (GfB) Mannheim durchzuführen. Beteiligt waren nicht nur Helfer und verschiedenes Material aller Ortsverbände (OVs) im GfB Mannheim, sondern ebenfalls die Ortsverbände Widdern und Künzelsau von der Geschäftsstelle (Gst) Heilbronn und der OV Niefer-Öschelbronn von der Gst Karlsruhe. Im gesamten waren von Dienstagmorgen bis Sonntagabend 55 THWler eingesetzt. Zum Einsatz kamen im Laufe der Übung alle 12 Notstromaggregate der verschiedenen Ortsverbände mit einer Gesamtleistung von ca. 1000 kVa. Neben dem Strom für die Veranstaltung wurde auch der größte Teil des Festivalgeländes ausgeleuchtet. Für die Wasserversorgung der Duschcontainer und der Küchen wurden 3 km Schlauch verlegt. Der Leiter THW Marc Egolf, Zugführer in Adelsheim zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden mit der Arbeit seiner Helfer und äußerte sich lobend über die hervorragende Zusammenarbeit der Helfer aus 12 verschiedenen OVs.
HIER findet ihr Bilder von der Übung und HIER weitere Infos zum Festival.

Text: J. Zöller